Katsu Curry: Europäisches Schnitzel – aber auf Japanisch


katsu curry
Die japanische Küche wird nicht mehr nur auf dieser Inselgruppe serviert, sondern erfreut sich seit geraumer Zeit auch in Europa oder Amerika großer Beliebtheit. Ganz nach asiatischer Tradition bietet die japanische Küche neben köstlichen Suppen und leckerem Sushi natürlich auch Reis in allen erdenklichen Variationen. So kommt es auch im beliebten Gericht Katsu Karē vor.

Was ist Katsu Curry?


Das leckere japanische Curry ist ein Zeichen, dass nicht nur die westliche Küche von der asiatischen inspiriert wurde, sondern auch andersherum. In dieser Speise werden die europäischen Einflüsse besonders deutlich, denn bei Katsu Curry handelt es sich um ein leckeres Schnitzel in Panade, welches mit Reis und Gemüsesauce serviert wird. Es wurde natürlich mit den passenden Gewürzen an den Geschmack der japanischen Küche angepasst. Diese Schnitzel-Variante ist heute auch in Europa extrem beliebt, da sie eine wundervolle Abwechslung zu den hier gängigen und bekannten Rezepten darstellt. Wer sein Menü also etwas aufpeppen möchte, ohne dabei große geschmackliche Risiken einzugehen, der trifft mit Katsu Karē auf jeden Fall die richtige Wahl.

Was bedeutet Karē?


Karē ist ein anderes Wort für Curry und bezeichnet eine sämige Sauce aus der asiatischen Küche. Festgelegte Zutaten gibt es nicht, da die Zubereitung und die verwendeten Gewürze je nach Land und Region variieren. Dabei sind japanische Curry Rezepte meist weniger scharf als ihr indisches Gegenstück. Einige Rezepte enthalten Fleisch, andere sind vegetarisch oder sogar vegan und können zu Reis oder Brot serviert werden. Das macht das Curry perfekt für jeden Geschmack.

Woher stammt das Gericht Katsu Curry?


Die leckere und beliebte Speise Katsu Curry stammt aus Japan und wird auch als japanisches Curry bezeichnet. Obwohl der Ursprung heute nicht mehr genau nachvollzogen werden kann, wird gesagt, dass dieses Gericht im Jahr 1948 entstand. Heute spezialisieren sich mehrere Restaurantketten auf die Zubereitung von Katsu Karē.

Welche Zutaten werden für Katsu Curry benötigt?



450 g rohe Hühnerbrust
200 g Basmati Reis
Wasser
75 g Panko-Paniermehl (Japanisches Paniermehl)
1 große Karotte
Brokkoli
Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
3 EL Mehl
1 Geflügelbrühwürfel
Teriyakisauce
Garam Masala
Salz
Pfeffer

Wie wird Katsu Curry zubereitet?


Gemüse und Kartoffeln vorbereiten

1. Gemüse und Kartoffeln vorbereiten

Begonnen wird bei diesem einfachen Chicken Katsu Curry Rezept mit der Vorbereitung des Gemüses, indem die Karotten geschält und längs in dünne Streifen geschnitten werden. Der gewaschene Brokkoli wird in 1–2 cm große Stückchen zerkleinert. Die Kartoffeln werden geschält und gestückelt. Dazu werden auch die Zwiebel und die Knoblauchzehe geschält und in kleine Würfelchen geschnitten.


Sauce zubereiten

2. Sauce zubereiten

Für die Sauce werden die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einem Topf mit ca. 1–2 EL Pflanzenöl für einige Minuten angeschwitzt. Anschließend wird diese mit 2 EL Mehl und etwas Garam Masala bestreut. Die Sauce wird mit ca. 300–400 ml Wasser und etwas Teriyakisauce abgelöscht. Zum Schluss nur noch den Geflügelbrühwürfel hinzugeben und alles bei niedriger Hitze köcheln lassen.


Reis zubereiten

3. Reis zubereiten

Ca. 400 ml Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen. Das Reis wird unter fließendem Wasser abgespült und anschließend in das kochende Wasser gegeben. Dann bei niedriger Hitze ca. 10–13 Minuten kochen, bis es bissfest ist und das Wasser aufgesogen hat. Anschließend für einige Minuten ohne Hitze im abgedeckten Topf ziehen lassen.


Gemüse und Kartoffeln kochen

4. Gemüse und Kartoffeln kochen

Brokkoli, Kartoffeln und Karotten werden für etwa 5–10 Minuten in der vorbereiteten Sauce gegart und nach Belieben mit Salz und Garam Masala abgeschmeckt. Anschließend kann die Sauce mit dem Gemüse noch lange auf niedriger Hitze köcheln, bis das Hähnchen gebraten ist.


Hähnchen vorbereiten und braten

5. Hähnchen vorbereiten und braten

Das Hähnchen für das Katsu Curry Rezept wird so zerkleinert, dass es kleine Schnitzel ergibt. Diese werden mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Mehl eingerieben. Um die Schnitzel zu panieren, wird ein Ei mit etwas Wasser gut verquirlt, um die Hähnchenstücke damit zu bestreichen. Anschließend werden sie in Panko-Paniermehl gewendet. Zum Braten 2–3 EL Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen – die Schnitzel werden darin gebraten, bis sie beidseitig goldbraun sind.


Servieren und genießen

6. Servieren und genießen

Die Schnitzel werden in Streifen geschnitten und gemeinsam mit dem Reis und der Sauce auf einem Teller serviert. Sie können dann mit den passenden Essstäbchen genossen werden. Selbstverständlich schmeckt dieses Katsu Curry Rezept mit Messer und Gabel ebenso gut.


Gibt es etwas Besonderes zu beachten bei der Zubereitung von Katsu Karē?


Chicken Katsu Curry sieht die Verwendung von Hühnchenfleisch vor, doch auch Vegetarier und Veganer können das japanische Curry Rezept mit einigen kleinen Änderungen genießen. Daher gibt es Katsu Curry auch vegan und vegetarisch.

Welche Katsu Curry Variationen gibt es?


Katsu Curry Vegetarisch
Japanisches Curry auf vegetarische Art zuzubereiten, ist nicht schwer. Beinahe alle Zutaten bleiben bei diesem Rezept unberührt. Lediglich die Hähnchenbrust wird ersetzt, denn auch Tofu im Katsu Curry sorgt für ein fantastisches Geschmackserlebnis. Dabei wird das Tofu einfach wie gewohnt zubereitet und anstelle des Hähnchens serviert.


Katsu Curry Vegan
Auch Veganer müssen auf das leckere Curry Rezept nach japanischer Art nicht verzichten. Wie bereits in der vegetarischen Version des Katsu Curry Rezepts wird auch hier die Hähnchenbrust durch Tofu ersetzt. Doch was passiert mit dem Ei, welches für die Panade vorgesehen ist? Um die leckeren Tofu-Schnitzel auch ohne Ei zu panieren, können hier Wasser, Mehl und etwas Salz und Pfeffer vermengt werden, worin die Tofu-Schnitzel im Anschluss gewälzt werden. Auch daran bleibt das Panko-Paniermehl gut haften und durch die Gewürze steht es dem Original Chicken Katsu Curry auch im Geschmack in nichts nach.


Veganer Japchae koreanischer Glasnudelsalat
Wie auch beim vegetarischen Japchae Rezept kann bei der veganen Variante das Fleisch gegen mehr Pilze oder Gemüse getauscht werden. Auch das weggelassene Ei kann so ersetzt werden. Für Veganer wird der Korean Dish Japchae so ebenfalls zu einem schmackhaften Gericht.



Wie schaut es mit den Nährwerten aus?


Durch die Verwendung von frischen Zutaten, magerer Hühnerbrust und Gemüse ist das japanische Curry-Rezept ein gesundes und ausgewogenes Mittag- oder Abendessen. Je nach Zubereitungsart und Portionsgröße sind zwischen 200 und 500 kcal enthalten.

FAQ


💬 Woher kommt Katsu Curry?
Katsu Karē stammt aus Japan und bezeichnet ein japanisches Curry-Rezept, welches mit Hühnchen und Reis serviert wird. Die Inspiration stammt vom europäischen Schnitzel ab, welches auf asiatische Art zubereitet wird.


💬 Welche Zutaten braucht man für Katsu Curry?
Die wichtigsten Zutaten für Katsu Curry sind Hühnerbrust, Reis, Panko Paniermehl, Karotte, Kartoffel und Brokkoli. Zudem werden auch Zwiebel, Knoblauch, Geflügelbrühwürfel, Garam Masala und Teriyakisauce verwendet. Für eine vegetarische oder vegane Version kann das Fleisch jedoch auch durch Tofu ersetzt werden.


💬 Wie lange dauert die Zubereitung von Katsu Curry?
Die Zubereitung von Katsu Curry dauert in etwa 25-40 Minuten.


💬 Wie kann ich Katsu Curry einfach zu Hause kochen?
Katsu Curry ist ein einfaches Rezept, welches ohne großen Aufwand zu Hause zubereitet werden kann. Da es jedoch spezielle Zutaten verlangt, die nicht in jedem Küchenschrank zu finden sind, geht das am besten mit der Katsu Curry EasyCookAsia Kochbox. So werden alle wichtigen Zutaten und Gewürze bis zur Haustür geliefert und es müssen nur noch die frischen Zutaten eingekauft werden.