Yakitori Sauce: Süß-würziger Hochgenuss

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Für Liebhaber der asiatischen Küche steht eines fest: Gewürze sind beim Kochen ein absolutes Muss. In der japanischen Kochkunst werden sie zwar auch eingesetzt, dennoch liegt der Fokus oft auf dem Eigengeschmack der frischen Produkte, die durch eine fantastische Zubereitungsart überzeugen. Ein leckeres Beispiel, das bei jedem Abendessen gut ankommt? Yakitori. Wird die dazugehörige Yakitori Soße auch noch selbst zubereitet, steht Euch und Euren Gästen ein unvergessliches Geschmackserlebnis bevor.

Was ist Yakitori Sauce?

Yakitori ist ein beliebtes Gericht aus Hähnchenfleisch und Gemüse, was auf einem kleinen Bambusspieß gebraten wird. Heutzutage wird zu den Spießen aber auch Fisch oder eine andere Fleischsorte gereicht. Daneben gibt es auch reine Gemüsevarianten für vegetarische und vegane Genießer. Serviert werden diese Spieße mit einer leckeren, süß-salzig schmeckenden Würzsoße – der Yakitori Sauce. Aufgrund unterschiedlicher Zubereitungsarten gibt es verschiedene Variationen der Yakitori Spieße, welche sowohl in Japan als auch im Rest der Welt extrem beliebt sind. Ihren Ursprung haben Yakitori und die dazugehörige Sauce in Japan und sollte nicht mit dem ebenfalls beliebten Teriyaki verwechselt werden. Auch, wenn Huhn bei beiden Gerichten zum Einsatz kommt, ist die Zubereitungsart bei beiden Speisen eine andere. Die leckere Yakitori Soße macht natürlich auch einen kleinen aber feinen Unterschied.

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Wie schmeckt Yakitori Sauce?

Der Yakitori Sauce Geschmack ist süß-salzig und passt hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten. Dank Sojasauce und Mirin erhält sie ihren würzigen Geschmack, doch die Zugabe von Zucker und Honig befriedigt auch die Geschmacksnerven süßer Schleckermäuler. Die Marinade ist jedoch in ihrem Geschmack nicht so aufdringlich, dass sie den Geschmack des Hauptgerichts vollständig überdeckt.

Yakitori Sauce vs. Teriyaki Sauce: Wie unterscheiden sie sich?

Teriyaki und Yakitori Saucen sind sich sehr ähnlich – sowohl in der Zutatenliste als auch in der Zubereitung. Einzig Sake und Mirin, eine japanische Würzsoße, sind nur in Yakitori Marinade enthalten. Während Teriyaki Sauce sehr vielseitig ist und zu vielen verschiedenen Gerichten serviert wird, wurde Yakitori Sauce traditionell ausschließlich für Hühnchen verwendet. Aber auch das hat sich im Laufe der Jahre geändert, wodurch die Marinade nun auch in anderen Speisen Verwendung findet.

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Welche Küchenutensilien werden benötigt?

Sind alle nötigen Zutaten vorhanden, kann die Yakitori Marinade mit den üblichen Küchenutensilien hergestellt werden, die in jedem Küchenschrank zu finden sind. Man benötigt lediglich einen Topf, ein Schneidebrett mit Messer und ein feines Sieb, durch welches die selbstgemachte Sauce zum Schluss gegossen wird. Teures Küchenzubehör benötigt diese Sauce also nicht.

Was ist bei der Zubereitung zu beachten?

Die Yakitori Sauce selber zu machen, ist überhaupt nicht schwer. Sie ist auch für Kochanfänger, welche sich in der asiatischen Küche erproben möchten, hervorragend geeignet, denn hierbei handelt es sich um ein sehr einfaches Rezept. Es sollte nur darauf geachtet werden, die Zutaten im Topf nicht anbrennen zu lassen. Köcheln sie dagegen zu kurz, haben Knoblauch und Ingwer nicht ausreichend Zeit, ihren Geschmack an die Sauce abzugeben.

Yakitori Sauce selber machen

Diese Zutaten werden benötigt

Für dieses schmackhafte Yakitori Sauce Rezept werden die folgenden Zutaten benötigt:

  • 100 ml Sojasauce
  • 100 ml Mirin
  • 100 ml Sake
  • 30 ml Honig
  • 100 g Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. daumengroß)

Schritt 1: Knoblauch und Ingwer vorbereiten

Im ersten Schritt des Yakitori Sauce Rezepts werden die beiden Knoblauchzehen und der Ingwer gründlich geschält. Beides wird im Anschluss in feine Stücke gehackt.

Schritt 2: Alle Zutaten im Topf vermengen

Ingwer und Knoblauchzehen werden zusammen in einen Topf gegeben. Die übrigen Zutaten – Sojasauce, Mirin, Sake, Honig und Zucker – werden ebenfalls hinzufügt. Übrigens: Auch die Sojasauce kann selbst hergestellt werden.

Schritt 3: Zutaten aufkochen lassen

Alle Zutaten werden im Topf aufgekocht und sollten anschließend etwa 5 Minuten köcheln.

Schritt 4: Sauce passieren

Im letzten Schritt wird die fertige Yakitori Sauce durch ein feines Sieb passiert, sodass keine Stücke vom Knoblauch oder Ingwer mit serviert werden.

Schritt 5: Servieren

Ist das Yakitori oder ein ähnliches Gericht vollendet, kann die Sauce damit serviert werden.

Verschiedene Varianten der beliebten Yakitori Marinade

Yakitori Sauce selber zu machen, ist natürlich keine exakte Wissenschaft. Beim Kochen gibt es üblicherweise kreative Spielräume, die ausgenutzt werden, um leckeren Gerichten eine besondere, persönliche Note zu verpassen. Die Limetten Yakitori Sauce ist eine beliebte Variante dieser Marinade, die dank frischer Limetten einen fruchtigen, frischen Nebengeschmack erhält. Auch die Yakitori Sesam Sauce ist eine fantastische, würzige Abwandlung, bei der entweder etwas Sesamöl hinzugegeben oder die Sauce am Ende mit Sesam verfeinert wird.

Haltbarkeit von Yakitori Sauce

Die Haltbarkeit einer selbstgekochten Yakitori Marinade lässt sich schwer voraussagen, da sie im Gegensatz zu kommerziellen Saucen keine Konservierungsstoffe enthält. Im Kühlschrank kann sie jedoch bedenkenlos einige Tage aufbewahrt werden. Ist von der Yakitori Soße nach dem Essen noch besonders viel übrig, kann sie in einer Eiswürfelform in praktischen Portionen eingefroren werden.

Verwendung von Yakitori Sauce

Traditionell wird die Yakitori Sauce mit Hähnchenfleisch und Gemüse auf kleinen Bambusspießen serviert. Diese Tradition wurde jedoch schon seit geraumer Zeit ausgeweitet, sodass auch andere Fleischsorten und Fisch oft in Verbindung mit dieser Marinade auftreten. Für Vegetarier und Veganer gibt es ebenfalls köstliche Gemüsespieße, welche gebraten und mit der Yakitori Sauce serviert zu einem leckeren Gericht werden.

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Beliebte Gerichte mit Yakitori Sauce

Am besten passt Yakitori Sauce natürlich zu Yakitori, doch diese köstliche Marinade mit ihrem süß-würzigen Geschmack kann hervorragend mit allen Hähnchenspeisen kombiniert werden. Wie es Japan bereits mit seinen Yakitori Varianten vormacht, kann die Sauce aber auch perfekt zu anderen japanischen Gerichten aus Fleisch, Fisch oder Gemüse serviert werden. Besonders gut passt sie zu Gerichten aus der EasyCookAsia Asien BBQ Box, in der Gochujang Prok Rib, Yakitori und Satay Ayam enthalten sind.

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FAQs

Was ist Yakitori Sauce?

Die süß-würzige Sauce wird traditionell zu Yakitori gereicht. Dabei handelt es sich um an kleinen Spießen gebratenes Hähnchenfleisch und Gemüse. Die dazu servierte Yakitori Sauce wird aus Sojasauce, Sake, Mirin, Honig, Zucker, Ingwer und Knoblauch hergestellt.

Wie macht man Yakitori Sauce selber?

Das traditionelle Yakitori Saucen Rezept ist auch für Kochanfänger super geeignet. Dabei werden lediglich Sojasauce, Mirin, Sake, Honig, Zucker, Ingwer und Knoblauch für ca. 5 Minuten gekocht.

In welchen Gerichten wird Yakitori Sauce gerne verwendet?

Yakitori Sauce ist – wie der Name bereits verrät – ein fester Bestandteil von Yakitori. Das sind leckere Spieße aus gebratenem Hähnchen und Gemüse. Heutzutage wird die Sauce aber auch für andere Fleisch- und Fischgerichte oder für vegetarische und vegane Speisen verwendet.

Woher kommt Yakitori Sauce?

Yakitori Marinade oder Soße stammt ursprünglich aus Japan, wo sie mit gebratenem Hähnchenfleisch und Gemüse an kleinen Bambusspießen serviert wird.